Berufsunfähigkeitsversicherung - schützt Ihre Zukunft und Pläne

Sie können vieles ver­sichern. Am besten fangen Sie allerdings beim Wesentlichsten an. Und damit meine ich nicht Ihr Smartphone, auch wenn Ihnen dies noch so wichtig ist.

Wenn Sie von Ihrer Arbeit leben, ist diese die Grundlage für alles, was Sie sich bisher aufgebaut haben (incl. Smartphone) und was Sie im Leben noch planen. Nicht mehr arbeiten zu können, bedeutet daher schnell den Verlust des Erreichten und das Ende aller Träume.

Sichern Sie sich daher für den Fall ab, dass Sie aus gesundheitlichen Gründen Ihre Arbeit nicht mehr ausüben können. Als Selbständiger stehen Sie dann in der Regel komplett im Regen. Aber auch Arbeitnehmer dürfen von der Gesetzlichen Rentenversicherung meist nicht viel oder gar nichts erwarten. Selbst Beamte können sich nicht auf die Fürsorge ihres Dienstherrn verlassen.

Im Folgenden möchte ich Antworten geben auf einige häufige Fragen (FAQ) zu diesem wichtigen Thema.

 

Wie kann ich denn berufsunfähig werden?

Wenn Sie körperlich oder handwerklich tätig sind, fällt es oft leicht, sich vorzustellen, dass der Job mit „Rücken“ oder mit kaputten Knien nicht mehr zu machen ist. Doch auch wer am Schreibtisch sitzt, kann durchaus die nötigen Fähigkeiten für seine Arbeit verlieren.

Überlegen Sie:

  • Müssen Sie im Beruf gucken, hören, sprechen?
  • Ist es wichtig, Texte zu verstehen und verfassen zu können, Berechnungen zu erstellen, in Meetings voll dabei zu sein, Verhandlungen zu führen?

Was so banal klingt, ist für Kranke oft nicht mehr möglich. Hatten Sie schon einmal starke Kopfschmerzen? Wie konnten Sie an so einem Tag Ihre Arbeit machen? Wie wäre es, wenn Schmerz ein Dauerzustand wäre? Oder Benommenheit – z. B. von den Schmerzmitteln?

Hier ein Überblick über die aktuellen Ursachen für Berufs­unfähig­keit:

BU-Ursachen

 

 

 

Mit einer Berufs­unfähig­keitsversicherung sichern Sie Ihre Existenz und ggf. auch die Ihrer Familie, wenn Sie nicht nur für sich selbst das Brot verdienen. Sie zahlt Ihnen eine Berufs­unfähig­keitsrente, die Ihr Einkommen zumindest weitgehend ersetzen kann.

Bei der Ausgestaltung des Schutzes haben Sie viele Möglichkeiten. So stellen sich unter anderem die folgenden Fragen.

  • Soll es „Schutz pur“ sein oder ist er für Sie in Verbindung mit der Alters­vorsorge sinnvoll?
  • Sollen die Beiträge steuerlich absetzbar sein?
  • Wie lange soll der Schutz dauern?
  • Welche Optionen sind für Ihre Situation und Lebensplanung wichtig?

Vor allem aber haben Sie ein breites Angebot von Tarifen von zig Versicherern. Und bei denen kommt es in erster Linie nicht auf den Preis an, sondern auf die Bedingungen. Hier im "Kleingedruckten" sind die Unterschiede zu finden, die für Sie existentiell sein können.

 

Was leistet eine BU-Versicherung?

Die Leistung einer Berufs­unfähig­keitsversicherung ist in erster Linie eine Rente. Deren Laufzeit legen Sie fest. Im Normalfall sollte sie bis zum Rentenalter reichen. Es gibt auch Tarife, die Ihnen unter Umständen lebenslang eine Rente zahlen. Was Sie ebenfalls festlegen, ist die Höhe der Rente. Eine erste Orientierungsgröße dabei bildet Ihr Nettoeinkommen. Je nach Lebenssituation ist dann zu prüfen, ob Sie auch mit weniger durch's Leben kommen können.

Für Schüler, Azubis und Studenten sind üblicherweise mindestens 1.000 € Monatsrente versicherbar, auch wenn sie noch gar kein Einkommen haben.

Neben der Rentenleistung bei Berufs­unfähig­keit sind je nach Anbieter und Tarif eine Leistung bei Arbeitsunfähigkeit, eine Dienstunfähigkeitsklausel für Beamte, eine Pfle­ge­ren­te und andere Optionen erhältlich. Auch die Beitragsbefreiung für Ihre Alters­vorsorge kann ein wichtiger Punkt sein, denn wenn die BU-Rente im Rentenalter endet, sollte das Einkommen als Rentner aus anderen Quellen sichergestellt sein. Gut, wenn der Versicherer bis dahin Ihre Sparbeiträge übernimmt.

 

Kann das nicht noch warten?

Ich bin nicht mit der Muttermilch der Versicherer groß gezogen worden. Daher sehe ich, dass es viele Versicherungsmöglichkeiten gibt, die längst nicht jeder braucht. Bei der Berufs­unfähig­keitsversicherung jedoch kann ich Ihnen nur raten nicht zu zögern.

Dies hat zwei Gründe: Je älter Sie sind, desto höher wird der Beitrag. Vor allem aber besteht die Gefahr, dass Sie künftig diesen wichtigen Schutz nur noch mit Lücken oder Preisaufschlag bekommen. Oder Sie kriegen ihn gar nicht mehr.

Vor dem Schutz steht nämlich eine Gesundheitsprüfung. Diese besteht in den meisten Fällen nur aus Antragsfragen. Aber wissen Sie, ob Sie diese morgen noch so beantworten können wie heute? Zu oft muss ich die Nachricht überbringen, dass Versicherer sich an Vorerkrankungen stören. Daher rate ich Ihnen: Sichern Sie sich den Schutz jetzt! Das gilt übrigens im Idealfall schon für Schüler, Azubis und Studenten.

 

Und was ist, wenn ich nicht mehr kerngesund bin?

Dann biete ich Ihnen etwas an, das mir als Ver­sicherungs­makler möglich ist: anonyme Risikovoranfragen. Die Erfahrung zeigt, dass verschiedene Versicherer sehr unterschiedlich auf eine bestehende Vorerkrankung reagieren können. Wenn Sie mögen, befragen wir daher zunächst eine Reihe von Versicherern und gucken, wie deren Antworten aussehen. So haben Sie eine gute Entscheidungsgrundlage und können den Anbieter wählen, der dann für Sie tatsächlich das attraktivste Angebot macht.

So vermeiden Sie auch, einen Antrag zu stellen, der nicht glatt durch geht, anschließend auf einer Liste zu stehen und dadurch beim nächsten Versicherer ebenfalls Probleme zu riskieren. Risikovoranfragen sind bei mir fast der Normalfall, denn ich möchte, dass Sie guten Schutz zum günstigen Beitrag beim passenden Versicherer erhalten.

Übrigens: Als Ver­sicherungs­makler kann ich Ihnen auch die Sonderaktionen verschiedener Versicherer anbieten, bei denen der Zugang erleichtert ist. Weniger und einfachere Gesundheitsfragen können helfen und sind immer mal wieder hier oder da vorübergehend oder dauerhaft eine Option.

 

Ich habe schon eine Unfall­ver­si­che­rung. Reicht das nicht?

Wie Sie in der obigen Grafik sehen, werden nur recht wenige Menschen durch einen Unfall berufsunfähig. Eine Unfall­ver­si­che­rung zahlt - da ist der Name Programm - nur bei einem Unfall. Krank­hei­ten sind darüber nicht versichert. Wenn also Ihr Körper oder Ihre Psyche krank werden, ist die Berufs­unfähig­keitsversicherung die einzige Absicherung, die Sie rundum absichert. Unabhängig von der Ursache. Nur die Folgen für Ihre Berufstätigkeit sind hier für die Leistung entscheidend.

Außerdem: Eine Unfall­ver­si­che­rung leistet meist eine Einmalzahlung. Da Sie bei Berufs­unfähig­keit aber Ihr Einkommen verlieren oder deutlich weniger verdienen, brauchen Sie dafür einen Ersatz. Den liefert die BU-Versicherung mit ihrer Rente.

 

Gibt es Alternativen zur Berufs­unfähig­keitsversicherung?

Ein klares Jein. Einen so umfassenden Schutz wie ihn die BU-Versicherung bietet, gibt es nur bei dieser. Für Beamte bietet eine gute Dienstunfähigkeitsversicherung übrigens noch etwas zusätzlichen Komfort. Allerdings kann es im Einzelfall sein, dass Sie, insbesondere wenn Sie handwerklich oder anders körperlich tätig sind, auch mit einer anderen Absicherung gut versichert sind. Mögliche andere Versicherungen sind beispielsweise die Grundfähigkeitsversicherung, die Erwerbsunfähigkeitsversicherung oder eine Dread-Disease-Versicherung.

Ob diese für Sie sinnvoll sind und ob vielleicht auch eine Kombination mehrerer Versicherungsformen für Sie Sinn ergibt, bespreche ich gern mit Ihnen. Persönlich oder in einem Online-Termin.

 

BU-Infobroschüre (externer Link zum GDV)

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